Greiwing

Seit Anfang des Monats fördern wir den DocStop für Europäer e.V. Mit der finanziellen Unterstützung leisten wir einen Beitrag zur Verkehrssicherheit. Ziel des Vereins ist es, die medizinische Versorgung von Kraftfahrern am Arbeitsplatz zu verbessern. Zu diesem Zweck wurde entlang der Autobahnen ein flächendeckendes Netz aus Anlaufstellen für Fahrer mit gesundheitlichen Beschwerden geschaffen.

„Wenn ich morgens mit nicht zu lindernden Rückenschmerzen aufwache, gehe ich zum Arzt. Für Kraftfahrer sollte das ebenso selbstverständlich sein, daher unterstützen wir DocStop“, sagt unser Geschäftsführer Jürgen Greiwing. Gesundheitliche Beeinträchtigungen können für die Fahrer selbst wie auch für andere Verkehrsteilnehmer zur Gefahr werden. Sich ärztliche Hilfe zu holen, ist unterwegs allerdings nicht so einfach: In fremden Regionen wissen Fahrer oft nicht, wo sich Praxen befinden. Unangemeldete Arztbesuche können mit langen Wartezeiten verbunden sein. Zudem stehen bei den wenigsten Praxen und Kliniken Lkw-Parkplätze zur Verfügung.

Für mehr Verkehrssicherheit

DocStop hat daher ein Netzwerk aus 700 Medizinern, Kliniken und Krankenhäusern innerhalb Deutschlands geschaffen, an die sich Kraftfahrer bei gesundheitlichen Beschwerden wenden können. Über eine Hotline erhalten sie Informationen über den nächsten DocStop-Anlaufpunkt sowie die Telefonnummer einer Arztpraxis oder eines Krankenhauses. An den DocStop-Anlaufpunkten auf Autohöfen oder autobahnnahen Speditionsgeländen können sie ihre Fahrzeuge abstellen. Von dort aus sind es im Durchschnitt 1,5 Kilometer zum Mediziner. Alle an der Initiative beteiligten Ärzte haben sich bereit erklärt, Fahrer zeitnah zu behandeln, die als Patienten in ihre Praxen kommen. Eine Mitgliedschaft bei DocStop ist für die Behandlung nicht notwendig.

Wir fördern Verein seit August finanziell. Zusätzlich haben wir Silo-Fahrzeuge mit DocStop-Aufklebern beschriftet. „Wenn wir die Initiative bekannter machen und dadurch die Sicherheit auf den Straßen erhöhen können, machen wir das natürlich“, sagt Greiwing. Je mehr Kraftfahrer DocStop kennen, desto häufiger suchen sie bei gesundheitlichen Beschwerden Ärzte auf. Unser Ziel ist es, DocStop langfristig zu unterstützen.