Greiwing

12 Millionen Euro für Food-Logistik-Sparte

Die GREIWING logistics for you GmbH will ihre Lebensmittelsparte ausbauen und dazu bis 2020 rund 12 Millionen Euro investieren. Geplant ist die Anschaffung neuer Fahrzeuge und neuen Equipments. Ausgebaut werden darüber hinaus vier Standorte, in denen rieselfähige Lebensmittel unter Reinraumbedingungen bearbeitet werden können. Der Anteil der Food-Logistik am Gesamtumsatz soll auf 20 Prozent steigen.

„In Bezug auf den Transport und das Handling rieselfähiger Güter genießen wir in der Branche schon lange einen ausgezeichneten Ruf. Da wollen wir in der Food-Logistik auch hin“, sagt Klaus Beckonert, Geschäftsführer des Logistikdienstleisters mit Hauptsitz im westfälischen Greven. Um das zu erreichen, hat das Unternehmen einen 12 Millionen Euro schweren Investitionsplan aufgelegt. Im Mittelpunkt stehen dabei die vier Standorte mit Reinraumtechnik in Duisburg, Leipheim, Wesel und Worms. Ausgebaut werden dort sowohl die Infrastruktur als auch die Gebäude und die Gebäudetechnik. Darüber hinaus will Greiwing neue Fahrzeuge und neues Equipment anschaffen.

„Wir sehen in der Food-Branche großes Potential, da wir hier unser Knowhow im Umgang mit rieselfähigen Gütern voll einbringen können“, sagt Beckonert. So soll die Food-Logistik nach den Plänen des Greiwing-Geschäftsführers im Vergleich mit den übrigen Sparten seines Unternehmens auch überproportional wachsen – gemessen am Gesamtumsatz von aktuell 8,5 auf in Zukunft 20 Prozent.

Das Leistungsspektrum, das der Logistikdienstleister aus Greven an seinen vier Reinraum-Standorten künftig anbieten will, erstreckt sich vom Transport rieselfähiger Lebensmittel, der Lagerung loser Lebensmittel in Hochsilos und ihrer Silierung bis hin zur Um- und Abfüllung unter Reinraumbedingungen. Dabei handelt es sich durchgängig um klimatisierte Räume, in denen bei geregelter Luftfeuchtigkeit gefilterte Luft mit leichtem Überdruck zirkuliert. Auf diese Weise wird die Konzentration luftgetragener Teilchen auf ein Minimum reduziert und eine Verunreinigung vermieden.

„Wir krempeln jetzt die Ärmel hoch. Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir unser Ziel erreichen“, sagt Beckonert. Die Weichen sind jedenfalls gestellt: Unter anderem wurde der Vertrieb neu organisiert und personell verstärkt. Darüber hinaus liegen sämtliche erforderlichen Zertifikate wie beispielsweise die Zulassung als Lebensmittelunternehmen nach dem sogenannten EU-Hygienepaket bereits vor.